GuideHollow Knight: Silksong

Silksong Einsteiger-Guide: Die besten Tipps zum Start

Silksong Einsteiger-Guide: So nutzt ihr Seide, Rosaries und Shell Shards richtig, findet Shakras Karten und besteht die ersten Bosse in Pharloom.

Hornet mit roter Robe und Nadel steht in einem grün leuchtenden, moosüberwucherten Gebiet neben einem verzierten Käfig
Hornet in einem moosüberwucherten Gebiet von Pharloom. Bild: Team Cherry.
Das Wichtigste in Kürze
  • Binden kostet neun Seide und heilt drei Masken auf einmal – heilt früh statt spät.
  • Lose Rosaries landen beim Tod im Kokon, aufgefädelte Perlen sind sicher.
  • Bei Shakra zuerst Feder und Kompass kaufen, dann die Gebietskarten.
  • Bewährte Route: Moss Grotto, Bone Bottom, The Marrow, Deep Docks, Far Fields, Shellwood, Bellhart.

Pharloom ist kein Ort, der euch an die Hand nimmt. Dieser Silksong Einsteiger-Guide bündelt deshalb die Tipps, die euch in den ersten Stunden von Hollow Knight: Silksong am meisten Frust ersparen: wie ihr mit Seide heilt, warum ihr eure Perlen nicht einfach mit euch herumtragen solltet, wo ihr an eine Karte kommt und in welcher Reihenfolge ihr die frühen Gebiete angehen könnt. Ihr spielt Hornet, die gefangen genommen und in ein unbekanntes Königreich verschleppt wurde, das euch sofort mit Gegnern und Abgründen auf die Probe stellt.

Ein Hinweis zu den Begriffen: Team Cherry hat die deutsche Übersetzung mit Patch 5 überarbeitet und dabei auch Eigennamen wie Gebietsnamen geändert. Damit ihr euch unabhängig von eurer Spielversion zurechtfindet, nennen wir Orte, Figuren und Gegenstände in diesem Guide mit ihren englischen Originalnamen in Anführungszeichen.

„Bitte beachtet: Diese Updates enthalten einige Änderungen an Eigennamen, zum Beispiel an Gebietsnamen. Uns ist bewusst, dass das irritierend sein kann für alle, die sich an den Text der Release-Fassung gewöhnt haben oder Online-Guides nutzen.“Ari Gibson, Mitgründer von Team Cherry (übersetzt)

Seide und Binden: So funktioniert die Heilung in Silksong

Das wichtigste System im ganzen Spiel ist die Seide („Silk“). Sie wird als Spule unter euren Masken angezeigt. Jeder Treffer mit eurer Nadel („Needle“) bringt einen Seidenfaden, maximal passen anfangs neun Fäden auf die Spule. Zusätzlich könnt ihr Seidenspindeln und Spinnweben in der Umgebung anschlagen, die jeweils mehrere Fäden liefern.

Mit voller Spule könnt ihr binden („Bind“): Das kostet neun Seide und heilt auf einen Schlag drei Masken. Anders als im ersten Hollow Knight heilt ihr also nicht Maske für Maske, sondern in einem schnellen Zug. Das hat zwei Folgen für euren Spielstil:

  • Wartet nicht, bis nur noch eine Maske übrig ist. Bindet, sobald ihr drei Masken verloren habt und die Spule voll ist – sonst verschenkt ihr Heilung.
  • Seide ist gleichzeitig die Ressource für Seidenfähigkeiten („Silk Skills“) wie den „Silkspear“. Wer im Bosskampf eine Fähigkeit wirft, hat danach womöglich nicht mehr genug für die nächste Heilung.

Hornet startet mit fünf Masken. Vier Maskenscherben („Mask Shards“) ergeben eine zusätzliche Maske, zwei Spulenfragmente („Spool Fragments“) verlängern eure Seidenspule. Beides lohnt sich früh mitzunehmen, wenn ihr es am Wegesrand seht.

Hornet im Kampf gegen rot gepanzerte Gegner mit Sichelklingen – Treffer füllen eure Seidenspule. Bild: Team Cherry.
Hornet im Kampf gegen rot gepanzerte Gegner mit Sichelklingen – Treffer füllen eure Seidenspule. Bild: Team Cherry.

Rosaries und Shell Shards: Die Währungen richtig einsetzen

Silksong hat zwei Ressourcen, die ihr nicht verwechseln solltet. „Rosaries“ – Rosenkranzperlen – sind das Geld von Pharloom. Ihr bekommt sie von besiegten Gegnern, aus Verstecken und als Belohnung für Aufträge. Damit bezahlt ihr Händler, Karten, aber auch Mautmechanismen, mit denen sich manche Bänke, Glockenstationen und Türen erst freischalten lassen.

Der Haken: Sterbt ihr, bleibt an der Todesstelle ein Kokon zurück, in dem eure losen Perlen stecken. Holt ihr ihn zurück, bekommt ihr alles wieder. Sterbt ihr vorher erneut, sind die Perlen weg. Außerdem bleiben eure Spulenerweiterungen deaktiviert, bis ihr den Kokon zerschlagen habt. Die Lösung sind Rosenkranzschnüre („Rosary Strings“): Händler und Automaten fädeln eure Perlen gegen eine kleine Gebühr auf. Aufgefädelte Perlen gehen beim Tod nicht verloren; ihr müsst die Schnur nur im Inventar wieder aufbrechen, bevor ihr sie ausgeben könnt. Spart ihr also auf etwas Teures, fädelt eure Perlen bei der nächsten Gelegenheit auf.

„Shell Shards“ (Muschelsplitter) sind dagegen Material für eure Werkzeuge. Ihr gewinnt sie aus Muschelvorkommen und von Gegnern. Wenn ihr euch auf eine Bank setzt, füllt das Spiel eure verbrauchbaren Werkzeuge automatisch auf und zieht die dafür nötigen Splitter ab. Wer viele rote Werkzeuge verballert, sollte deshalb immer einen Vorrat an Shell Shards haben.

Werkzeuge und Wappen: Euer Build in den ersten Stunden

Statt Amuletten wie im Vorgänger rüstet Hornet Werkzeuge („Tools“) aus, aufgeteilt in drei Farben: Rote Werkzeuge sind Angriffsgegenstände wie Wurfgeschosse oder Fallen mit begrenzten Ladungen, blaue Werkzeuge wirken meist passiv oder defensiv, gelbe helfen bei der Erkundung. Ein Beispiel ist der Kompass, der nur dann eure Position auf der Karte zeigt, wenn ihr ihn ausgerüstet habt.

Welche Werkzeuge ihr tragen könnt, bestimmt euer Wappen („Crest“). Es gibt sieben davon, und jedes verändert Hornets Angriffe, ihre Heilung und die Zahl der Werkzeugplätze pro Farbe. Ihr startet mit dem „Hunter“-Wappen, einem soliden Allrounder mit diagonalem Abwärtsschlag. Wappen wechselt ihr auf Bänken. Mit „Memory Lockets“ schaltet ihr zusätzliche Plätze frei. Das „Reaper“-Wappen aus der „Chapel of the Reaper“ in „Greymoor“ gilt als guter erster Wechsel, weil es mit breiten Schlägen und zusätzlicher Seide nach dem Binden spielt.

Hornet in einer Siedlung voller Bewohner – Orte wie diese sind eure Anlaufstellen für Händler und Wünsche. Bild: Team Cherry.
Hornet in einer Siedlung voller Bewohner – Orte wie diese sind eure Anlaufstellen für Händler und Wünsche. Bild: Team Cherry.

Karten, Shakra und Bänke: Orientierung in Pharloom

Eine Karte habt ihr zu Beginn nicht. Die Kartografin Shakra verkauft euch Gebietskarten, die Schreibfeder („Quill“), mit der ihr Karten auf Bänken um eure eigenen Entdeckungen ergänzt, und den Kompass. Ihr findet sie, wenn ihr verstreuten goldenen Ringen folgt und auf ihren Gesang achtet. Ist sie schon weitergezogen, wartet sie später in den Siedlungen wie „Bone Bottom“ oder „Bellhart“.

Unser wichtigster Silksong-Tipp für die ersten Stunden: Kauft zuerst Feder und Kompass, danach die Karten der Gebiete, in denen ihr gerade unterwegs seid. Bänke sind eure Speicher- und Rückkehrpunkte. Einige kosten eine Maut in Rosaries – zahlt sie. Ein langer Rückweg zum Kokon kostet am Ende mehr Nerven als die paar Perlen.

Händler, Wünsche und frühe Upgrades

In „Bone Bottom“, der ersten Siedlung, bekommt ihr bei „Pebb“ nützliche Waren, außerdem hängt dort eine Wunschtafel. Die Wünsche sind Nebenaufträge – Monster jagen, Gegenstände sammeln, Bewohnern helfen – und werden mit Perlen, Splittern oder Ausrüstung belohnt. Nehmt sie mit, sie sind die zuverlässigste Einnahmequelle der ersten Stunden.

Zwei Upgrades solltet ihr im Hinterkopf behalten: Die „Forge Daughter“ in den „Deep Docks“ fertigt Werkzeuge gegen Rosaries und seltenes Material („Craftmetal“). Und eure Nadel schärft „Pinmaster Plinney“ in „Bellhart“, sobald ihr die Stadt vom Fluch der „Widow“ befreit habt. Weitere Stufen verlangen später „Pale Oil“. Verbesserungen wie „Tool Pouch“ und „Crafting Kit“ vergrößern euren Vorrat beziehungsweise machen eure Werkzeuge stärker – lohnende Ziele für gesparte Perlen.

Frühe Bosse in Silksong meistern

Die ersten Bosse sind fair, bestrafen Ungeduld aber hart. Die „Moss Mother“ in der „Moss Grotto“ ist euer erster richtiger Kampf: Sie stürzt sich im Gleitflug auf euch und lässt nach einem Rammstoß gegen die Decke Stalaktiten oder kleine Gegner herabfallen. Achtet auf den Staub an der Decke, er zeigt, wo etwas herunterkommt. Die „Bell Beast“ in „The Marrow“ sitzt in Seide gefangen, die ihr erst mit dem „Silkspear“ lösen könnt – danach greift sie euch an. Sie gräbt sich ein, stürmt heraus und wirft Glocken; in der zweiten Phase fallen zusätzlich Glocken von der Decke. Als Lohn gibt es ein Seidenherz und die Schnellreise über die Glockenbahnen („Bellways“).

Allgemein gilt: Lernt erst die Muster, bevor ihr aggressiv werdet. Schlagt zwei-, dreimal zu, weicht aus, bindet in sicheren Momenten – auch in der Luft. Wirkt ein Gegner übermächtig, lasst ihn liegen und kommt mit neuen Fähigkeiten zurück. Silksong ist ein Metroidvania, und viele Hürden werden mit der nächsten Bewegungsfähigkeit deutlich leichter. Ausführliche Strategien zu allen Pflichtbossen findet ihr in unserer Komplettlösung für Silksong Akt 1.

Der offizielle Release-Trailer zu Hollow Knight: Silksong von Team Cherry.

Silksong-Route: Empfohlene Reihenfolge für Einsteiger

Die Welt ist offener, als sie anfangs wirkt, doch eine Reihenfolge hat sich bewährt, weil jede Station die Fähigkeit für die nächste liefert. Die folgenden Schritte sind eine Empfehlung, kein Zwang:

Empfohlene Route für die ersten Stunden in Silksong

  1. 1Moss Grotto erkunden und die Moss Mother besiegenÜbt in der Startgegend Sprung, Abwärtsschlag und Binden, sammelt die ersten Rosaries und besiegt die „Moss Mother“ als ersten Boss.
  2. 2In Bone Bottom ankommenRuht auf der Bank, schaut bei „Pebb“ und der Wunschtafel vorbei und nehmt die ersten Wünsche an. Fädelt überschüssige Perlen auf.
  3. 3Shakra finden und Karten kaufenFolgt den goldenen Ringen zu Shakra und kauft zuerst Feder („Quill“) und Kompass, dann die Karte des aktuellen Gebiets.
  4. 4Silkspear holen und die Bell Beast befreienMit dem „Silkspear“ löst ihr die Seide um die „Bell Beast“ in „The Marrow“. Nach dem Kampf schaltet ihr die Schnellreise über die „Bellways“ frei und erhaltet ein Seidenherz.
  5. 5Deep Docks: Swift Step und Forge DaughterIn den „Deep Docks“ erhaltet ihr den Sprint „Swift Step“, trefft die „Forge Daughter“ und stellt euch dem ersten Kampf gegen Lace.
  6. 6Far Fields: Drifter’s CloakÜber einen Auftrag der Näherin („Seamstress“) in den „Far Fields“ bekommt ihr den Gleitumhang „Drifter’s Cloak“; danach wartet der Boss „Fourth Chorus“.
  7. 7Shellwood: Cling GripIm „Shellwood“ besiegt ihr „Sister Splinter“ und lernt mit „Cling Grip“, euch an Wänden festzuhalten.
  8. 8Bellhart befreienMit dem Wandsprung erreicht ihr die oberen Bereiche von „Bellhart“, besiegt die „Widow“, erhaltet die „Needolin“ und lasst eure Nadel bei „Pinmaster Plinney“ schärfen.
TippFädelt eure Rosaries auf, bevor ihr einen neuen Boss oder ein unbekanntes Gebiet angeht. Aufgefädelte Perlen bleiben euch auch nach mehreren Toden erhalten, lose Perlen im Kokon dagegen nur bis zum nächsten Ableben.

Was ihr verpassen könnt

Früh im Spiel geht kaum etwas endgültig verloren, einige Dinge solltet ihr aber im Blick behalten. Den ersten Kampf gegen Lace in den „Deep Docks“ könnt ihr überspringen, wenn ihr ihr zuerst an anderer Stelle begegnet – damit verpasst ihr eine Errungenschaft. Wünsche („Wishes“) von der Wunschtafel in „Bone Bottom“ solltet ihr vor dem dritten Akt abschließen, denn danach sind sie nicht mehr verfügbar. Und weil manche Gegner nur in bestimmten Arenen auftauchen, lohnt es sich für das Jägertagebuch („Hunter’s Journal“), Einträge mitzunehmen, solange ihr dort seid.

Unser Fazit für die ersten Stunden: Heilt früh statt spät, fädelt eure Rosaries auf, kauft bei Shakra zuerst Feder und Kompass und scheut euch nicht, schwere Stellen auf später zu verschieben. Dann macht Pharloom auch beim Scheitern Spaß.

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Häufige Fragen

Wie heilt man sich in Hollow Knight: Silksong?

Mit voller Seidenspule bindet ihr („Bind“). Das kostet neun Seide und heilt auf einen Schlag drei Masken. Seide bekommt ihr durch Treffer mit der Nadel.

Was passiert in Silksong, wenn man stirbt?

Hornet hinterlässt an der Todesstelle einen Kokon mit euren losen Rosaries. Holt ihr ihn zurück, bekommt ihr sie wieder; sterbt ihr vorher erneut, sind sie verloren. Aufgefädelte Perlen sind sicher.

Wo bekommt man in Silksong eine Karte?

Bei der Kartografin Shakra, die ihr über verstreute goldene Ringe findet. Sie verkauft Gebietskarten, die Feder zum Aktualisieren auf Bänken und den Kompass.

Wofür braucht man Shell Shards?

Shell Shards sind das Material für Werkzeuge. Beim Rasten auf einer Bank füllt das Spiel verbrauchte Werkzeuge automatisch auf und zieht dafür Splitter ab.

Wer ist der erste Boss in Silksong?

Der erste Boss ist die „Moss Mother“ in der „Moss Grotto“. Kurz danach folgt die „Bell Beast“ in „The Marrow“, die euch die Schnellreise freischaltet.

Offizielle Quellen

Lena Hoffmann
Geschrieben vonLena Hoffmann

Lena schreibt Guides und Komplettlösungen. Sie spielt jede beschriebene Passage selbst und gleicht Fundorte, Bosse und Belohnungen mit den offiziellen Angaben ab.

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